Mittwoch, 24. Februar 2021

Heute mal was Anderes

Durch die neuen Verordnungen in der Pandemie, die immer dann kommen, wenn man sie gerade nicht brauchen kann, muss manchmal auch improvisiert werden. Jetzt war es in der Kleinkindertagesstätte, in der ich einen Nebenjob habe, wieder soweit, dass schnellstmöglich Änderungen umgesetzten werden musste, die durch die Verordnung erzwungen wurde. Hierbei entstanden dann dieses Such-Bild:

Wo ist Rudi und wo sind die Hände??

Es musste schnell die Tischplatte für eine Gruppe um zwei Plätze erweitert werden. Aus diesem Grunde wurde ein Untergestell eines eingelagerten Tisches auf das notwendige Maß zurecht gestutzt und mit der vorhandenen 8er-Tisch auf zehn Plätze für die Kinds gebracht. Damit die beiden Tische eine Einheit bilden, wurden sie unterhalb der Tischplatte mit Schrauben verbunden.

Auflösung: Rudi liegt mit Werkzeug unter dem Tisch

Solche Aufgaben, sind zwar eine Herausforderung, aber machen auch irren Spaß. Für die zweite Gruppe gibt es eine andere Herausforderung, dort müssen vier neue Plätze geschaffen werden. Mal sehen, was mir hier einfällt und was ich hierfür finde und dann anpasse.


Freitag, 19. Februar 2021

Neues Spielzeug im Haus

Nachdem ich mich vor ein paar Wochen das erste Mal mit den Möglichkeiten des 3D-Drucks beschäftigt hat, fand ich diese Sache sehr spannend. Im Rahmen meiner Informationen bei verschiedenen Foren, Videoportalen usw. fiel mir auf, dass dort auch immer wieder auch Laser-Gravirer aufgelistet waren. Die Möglichkeiten des Aufbringens von Grafiken und Bilder auf Holz oder gefärbtes Alu und das Schneiden von dünnen Materialen mittels Laser hat mich gefesselt.

Die Abwägung 3D-Drucker oder zuerst einen NEJE Master2s 20 W Lasergravierer fielen zu Gunsten des Laser-Gravierers aus. Ich hatte mir ja vor Jahren mal einen Brenn-Stempel herstellen lassen um meine kleinen Geschenke und Werkzeuge zu brennen. Das Aufheizen des Stempel mit einer Lötlampe hat sich aber als aufwendig und lästig herausgestellt. Mit dem Laser erhoffe ich mir hier eine deutliche Verbesserung dieser Aufgabe.

Mein neues "Spielzeug" - NEJE Master2s 20W Laser-Gravierer

Die ersten "Übungen" mit dem Laser-Gravierer sind gemacht. Es gibt noch die verschiedenen Einstellung mit dem Abstand, der Laufgeschwindigkeit und der Stärke des Lasers zu erforschen. Aber das hat ja Zeit und Übungsobjekte sollten ja vorhanden sein. Nachdem ich die Software auf meinen PC geladen hatte, ging es los. Auch die Steuerung des Laser-Gravierers über mein Handy war kein Problem.

Nach ein wenig üben konnte ich schon sehr brauchbar Ergebnisse erzielen. So sind die jetzt kürzlich hergestellten Osterhasen die "Versuchskaninchen". 

Logo auf dem Osterhasen

Nur der jetzige Standort ist noch nicht optimal. Das Brennen der ersten Logos hat gezeigt, dass es nicht hier in der Wohnung auf Dauer stattfinden kann. Beim Brennen durch den Laser entsteht verbranntes Holz und das ist in der Wohnung nicht gut. Ich werde also demnächst nur an der frischen Luft brennen. Da es ja auch ohne PC mit dem Handy steuerbar ist, sollte das kein Problem sein. Werde später über meine nächsten Aktionen mit dem Laser berichten.

Donnerstag, 4. Februar 2021

3D-Konstruktion und Druck - ist eine neue Herausforderung

Nachdem ich jetzt angefangen habe, mich mit Hilfe der Lehr-Videos der Software FreeCAD näher zu kommen, bin ich von meinen ersten Versuchen schon so begeistert, dass ich hier meine ersten gezeichneten Teile zeigen kann.

Erst einmal habe ich die Einlegeplatte in FreeCAD natürlich nachgezeichnet.

Einlegeplatte für die Bandsäge T.I.P
Jetzt ist die kleine Bandsäge wieder voll funktionstüchtig. Die neue Einlageplatte ist Dank "Daniel S." eine tolle Ergänzung.

Einlegeplatte aus dem 3D-Drucker
Nach dem das schon mal geklappt hatte, wurde ich nach dem nächsten Video mutig und habe meine erst eigene Zeichnung aufgelegt. Ich wollte immer schon einmal kleinen 90°-Winkel haben. Diese will ich zur Fixierung beim Zusammenbau von kleinen Kästen nutzen. Nach ein paar Versuchen war auch das geschafft und warte darauf irgendwann mal ausgedruckt zu werden.

90°-Winkel - Schenkellänge 90 mm
Die Löscher sind mit 10 mm Durchmesser so bemessen, das dünne Klemmen zum Spannen durch gehen können. Auf der anderen Seite können normale Klemsia-Spanner oder Schraubzwingen genutzt werden, da die Schenkel 20 mm breit geplant wurden. 

Gerade fällt mir auf, dass es sinnvoll erscheint, wenn die Ecke abgeschrägt ist, damit der Winkel nicht mit Leim in Berührung kommen kann.

Nach ein paar Klicks in der Software ist das auch geschafft
Es macht einen irren Spaß sich mit dem Thema zu befassen. Mal sehen, ob ich diese Konstruktionen bald selber in einem 3D-Drucker herstellen kann.

Sonntag, 31. Januar 2021

Kurzer Aufruf reichte

Als ich vor einiger Zeit die für kleines Geld erworbene alte T.I.P.-Bandsäge Instand gesetzt hatte, viel auf, dass die noch vorhandene alte Einlegeplatte am Sägeband nicht mehr ganz in Ordnung war. Die Öffnung war viel zu groß und sie schlackert auch in der Vertiefung hin und her.

Da ich vermutet hatte, dass im Umfeld bestimmt jemand einen 3D-Drucker hat, habe ich am Freitagabend bei nebenan.de - einem örtlich beschränken Netzwerk - einen Eintrag mit meinem Anliegen gepostet. Innerhalb der nächsten Stunde meldeten sich zwei 3D-Drucker Besitzer und boten ihre Hilfe an. Die Maße hatte ich ja vorhanden und eine kleine Skizze war schnell gefertigt.

Skizze der Einlegeplatte 

Diese Skizze wurde dann von dem freundlichen Nachbarn aus der Innenstadt in einem CAD Programm umgesetzt und dann über die entsprechende Software an den kleinen 3D-Drucker gesandt. Am Samstagnachmittag hatte ich wieder Kontakt mit dem freundlichen Nachbarn, da mir anbot, die Einlegeplatte bei abzuholen um die zu testen.

Oberseite der 51 x 41 mm großen Einlegeplatte

Unterseite mit Steg zum sicheren Halt
in der Vertiefung der Bandsäge

Auf der einen Seite habe ich wohl gut gemessen, aber auf der anderen Seite bin ich über die Genauigkeit, mit der so ein 3D-Drucker arbeitet begeistert. Ist schon faszinierend, was so ein kleiner Kasten auf dem Schreibtisch von gerade mal ca. 20 x 20 x 30 cm herstellen kann. 

Auf der einen Seite habe ich wohl gut gemessen, aber auf der anderen Seite bin ich über die Genauigkeit, mit der so ein 3D-Drucker arbeitet begeistert. Ist schon faszinierend, was so ein kleiner Kasten auf dem Schreibtisch von gerade mal ca. 20 x 20 x 30 cm herstellen kann. 

Der erste Test auf der Bandsäge mit Acryl in 8 mm Stärke zeigte, das der Schlitz nicht so schmal sein sollte, das sonst die Sägespäne nicht nach unten abgesaugt werden können und dann oben liegen bleiben. Daher ist die zweite Anlage mit einem 1,3mm Schlitz gut geraten

Durch das Gesehen angefixt, habe ich mir dann auch die freie CAD-Software FreeCAD auf meinen Linux-Mint - PC geladen und über vorhandene Lernvideos auf YouTube an die Materie herangetastet.

Ich war es ja bisher, wie ich es vor fünf Jahrzehnten mal gelernt hatte, gewohnt die drei Ansichten auf Papier zu bringen, auch wenn ich das jetzt mit OpenDraw mit dem PC mache, aber die Bearbeitung so einer CAD-Software ist für mich Neuland und es wird noch viele Fehlversuche brauchen, bis ich ich selber mal eine brauchbare Zeichnung erstellen kann, um sie dann irgendwann auch mal in einen 3D-Druck umzusetzen. Aber Übung macht den Meister. Aber in dieser Zeit ist ja Zeit zu üben, solange die anderen Freizeitaktivitäten eingeschränkt bzw. gar nicht machbar sind.

Überrascht hat mich dann noch die Frage meiner Frau:
Warum hast Du denn noch keinen 3D-Drucker, wenn man damit so tolle Sachen machen kann??? 

Aber mal sehen, wenn ich noch ein wenig, vielleicht auch mit persönlicher Anleitung, geübt habe, ob nicht demnächst so kleiner 3D-Drucker auf meinem Schreibtisch steht.


Freitag, 29. Januar 2021

Kleines Lebenszeichen

Die vergangenen Wochen waren spannend, aufregende und belastende zu gleich. Meine Freizeitaktivitäten sind durch die allgemeine Lage natürlich nicht auf dem Normalniveau. Meine regelmäßigen Termin in der Woche werden auf der eine Seite eingeschränkt, aber auf der anderen Seite ist Zeit für Kreatives und fü mich Neues, dass ich dann vielleicht später umsetzte.

Nachdem ich im letzten Jahr einen 30cm-Tellerschleifer gebaut habe, kam jetzt die Idee es eine Nummer kleiner anzulegen und vielleicht hinterher dem Ding noch einem Mehrwert zu gönnen.

Der Rohbau - diesmal wurden auch andere Arbeitstechniken wie das Schlitzen eingebaut - ist soweit vorbereitet. Wieder kam ein kleiner 370 Watt Motor aus einer alten Schleuder zum Einsatz. Diese Motoren haben zwar nicht so viel Kraft, aber für die Hobbyarbeiten reicht es alle Mal.

20cm Tellerschleifer - Vorderseite

20cm - Tellerschleifer - Rückseite

Daneben entstanden von die Holzteile für selbstgebaute Leimzwingen. Da ich an anderer Stelle Bedarf an diesen Teilen haben, bin ich in den vergangenen Monaten auf die Suche nach der idealen Bauanleitung gegangen. Hierbei fand ich Anleitungen, die dem Original aus deutscher Produktion sehr nahe kommen. Ich fand aber auch Anleitungen, die es vielleicht für den Hobbyhandwerker leichter machen das Flacheisen einzubringen.

Als Material habe ich mich geschenktes Stück dunkles Leimholz genommen. Zurzeit weiß ich aber noch nicht, was es für Holz ist. Wie es sich für den Bau bewährt, kann ich noch nicht sagen. Jetzt sind erst einmal Schlitze im Ober- und Unterteil gesägt. Nachdem ich dann demnächst den Flachstahl eingesetzt habe, werde ich auf der Rückseite in den dann noch vorhandenen Schlitz ein Stück Holz einleimen.


Auch im Winter ist es draußen schön

Neben diesen Aktivitäten kam natürlich auch die Bewegung in der Natur nicht zu kurz. Das traumhafte Winterwetter lud zu Spaziergängen in näheren und weiteren Umfeld ein. Hier entstanden dann die folgenden Bilder

Der Struffelt bei Roetgen-Rott am 23.01.2021 

Der Struffelt ist eine Hochmoorlandschaft zwischen den Orten Roetgen, Rott  und Lammersdorf. Es ist zwar nur eine kleine Hochmoorlandschaft, aber mit der Vegetation und den Tücker, die man auch im nahe gelegenen Hohen Venn finden kann. Gräser, Birken, Heide und natürlich Wasser. Mal wenig, wie in der vergangenen trockenen Sommern oder mal viel wie jetzt. Leider waren die Stege durch das Moor wegen der Gefahren dort gesperrt und man konnte nur am Rand vorbei laufen.

Auch wenn es den Anschein hatte und auch die Prognosen diese vorhersagten, hatten wir nicht geglaubt, dass es einen Tag später sah es ganz anders aussehen würde. Am Samstag waren wir ja bei ca. 400 Höhenmetern unterwegs. Am Abend begann der Schneefall bei uns in Aachen auf ca. 230 Höhenmetern. Es hat die ganze Nacht durchgeschneit. Auch wenn der Schnee nass war, lud er uns und natürlich auch andere zu einem Spaziergang vor der Haustür ein.

Blick vom Phillipionsweg auf Aachen am So. 24.01.2021


Der verschneite Phillipionsweg am So. 24.01.2021

Jetzt ist nach ein paar Tagen Regen die weiße Pracht wieder vorbei. Mal sehen, was der Wettergott in den nächsten Tagen noch für uns zu bieten hat.


Montag, 11. Januar 2021

Start ins Jahr 2021 und keine Änderung

Hatten Optimisten noch gedacht, nach dem Jahreswechsel und dann vorhandenem Impfstoff wird sich schnellstmöglich alles wieder zu dem "Gewohnten" wenden, so waren Realisten schon Mitte 2020 nicht so euphorisch und haben die Lage so eingeschätzt, wie sie sich im Augenblick darstellt - vorerst keine Entspannung der Lage in Sicht.

Das heißt aber auch für meine Freizeitaktivitäten, weiterhin auf "Sparflamme" agieren. Es gibt so viele Wünsche, die ich in einer Holzwerkstatt realisieren möchte, aber leider ist hier kein Land in Sicht. So begnüge ich mich im Augenblick mit beschränkten Möglichkeiten doch gelegentlich was herzustellen, Zeichnungen für nächste Projekte vorzubereiten oder auch Teile zu sammeln, aus denen später was schönes entstehen kann.


In der letzten Zeit konnte ich für eine vielleicht in Zukunft vorhandene eigene oder Stadtteilwerkstatt schon das ein oder andere Werkzeug bekommen. Entweder wurde es mir geschenkt oder ich konnte es für kleines Geld erwerben, wie die in einem anderen Bericht erwähnte kleine Bandsäge. In der vergangenen Woche bekam ich einen älteren Winkelschleifer, den ich mit einem bereits seit einiger Zeit in meinem kleinen Keller schlummernden Ständer für Winkelschleifer zusammenführen konnte. So kann man jetzt auch Metall winkelig abtrennen ohne "Schweiß" zu vergießen.

Es bleibt also zurzeit nur wenig über, was ich machen kann. Meine zweit Vormittage in der Kleinkindertagesstätte sind eine willkommene Abwechslung, nachdem dort auch fast drei Wochen Weihnachtsferien waren. Das wöchentliche Treffen zum NordicWalking am Mittwoch genieße ich als fester Termin.

Diese "Skulptur" in der Nähe des Morresneter Weg gab am letzten Mittwoch ein Rätsel auf
- es war ein kleiner Schneemann/eine kleine Schneefrau -

So werden wir wohl auch noch die nächsten Monate zubringen (müssen). Aber es auch der Realist sieht am weiter entlegenen Horizont auch irgendwann mal eine Normalisierung und darauf freue ich mich. In der Zwischenzeit, versuche ich die Zeit auch sinnvoll zu nutzen.

Sonntag, 20. Dezember 2020

2020 - ein "anderes" Jahr neigt sich zu Ende

Als wir an Sylvester 2019 um Mitternacht mit unseren Nachbar aus dem Wohnprojekt proSUN e.V. mit einem Glas Sekt auf das Jahr 2020 anstießen, haben wir nicht im entferntesten daran gedacht, dass es ein sehr besonderes Jahr wurde.

Wuhan in China, wo ja zu diesem Zeitpunkt schon alle mit Mundschutz in den Nachrichten zu sehen waren, war weit weg. Irgendjemand meinte auch, so was ist ja bei uns nicht denkbar. Wir wurden eines Anderen belehrt. 

Für mich und meine Freizeitaktivitäten kamen viele Veränderungen. Ein lieb gewonnener Mensch, der mich seit ein paar Jahren bei meinen Holzarbeiten begleitet, kam an einem Mittwochnachmittag nicht, wie gewohnt in die Werkstatt aktiver Senioren. Abends fand ich eine Nachricht der Tochter auf meinem "Anruf-Entgegennehmer" (Anrufbeantworter), dass Paul M. am Vorabend einen Gehirnschlag erlitten hatte und im Krankenhaus sein. Am nächsten Tag erfuhr ich bei einem Anruf bei der Familie, dass Paul M. dieses nicht überlebt hat. An dieser Stelle noch einmal einen Dank für alles, was er für die Werkstatt aktiver Senioren getan hat. 

Was dann für uns alle kam, war bis zu diesem Zeitpunkt unvorstellbar. Es kamen Einschränkungen für viele Menschen, Schulen machten die Tore zu, Geschäfte mussten schließen, bei Gaststätten und Restaurants blieben die Türen zu und das öffentliche Leben wurde weitgehende heruntergefahren. Urlaubspläne mussten neu überdacht oder sofort in den Wind geschrieben werden. Familienbesuche und Treffen mit lieb gewonnenen Menschen sollten und mussten auf ein Mindestmaß heruntergefahren werden. Es begann eine Zeit, die wohl keiner von uns für möglich gehalten hatten.

Aber es gab auch immer wieder Personen, die den Ernst der Lage durch eine anders geartete Information zu verharmlosen schienen. Man stellte die Informationen der öffentlich/rechtlichen Medien in Frage und lehnte diese Infos als Manipulation von wem auch immer ab. Leider haben viele dieser Personen sich über Quellen informiert, die nach meiner Meinung nur eins im Sinn haben, die Lage herunterzuspielen, Personen für ihre Gesinnung zu gewinnen und die Sicherheit und Ordnung unserer Demokratie zu destabilisieren. Man kann leider gegen diese Ideologien wenig ausrichten, hier hilft meiner Meinung nach nur Zuwarten, denn Widerstand erzeugt noch mehr Abwehr des bestehenden Systems und der politischen Entscheidungen, in dem es den meisten Menschen im Alltag ganz gut geht.

Ich für mein Teil, habe in diesem Jahr nicht so viel in meinem Hobby, dem Holzwerken, machen könnten. Aber es sind doch in den eingeschränkten Zeiten ein paar Sachen entstanden. Ich habe im Laufe des Jahres auch den ein oder anderen nahen und entfernten Kontakt mit Personen gehabt, die mir in meinem Schaffen sehr weitergeholfen haben bzw. wir sind in der Nachbarschaft zusammen gewachsen. Hier war für mich auch das Portal nebenan.de ein wichtiger Bestandteil der Nachbarschaft.

Auf der anderen Seite habe ich auch Kontakte mit weiter entfernten Personen geknüpft. Beispielhaft sein hier Michael P. aus Norddeutschland erwähnt, der alte Wäscheschleudern zu Feuerkörben umbaut. Bei ihm fallen Motoren ab. Ich habe angefangen diese Motoren in kleine Werkzeugmaschinen einzubauen. Das erste Projekt war ein 30 cm-Tellerschleifer. Weitere werden folgen.

30 cm - Tellerschleifer mit Schleudermotor

Auch andere Menschen habe mich und die Werkstatt aktiver Senioren in unseren Freizeitbeschäftigungen mit Material bzw. mit Werkzeug und Werkzeugmaschinen versorgt. Aus einem alten Beistelltisch entstand z.B. ein kleines Tablett - siehe Tablett - Allen sei an dieser Stelle gedankt.

Aber auch an anderer Stelle konnte ich trotz der Einschränkung in der Bewegungsfreiheit interessante Leute kennen lernen. So habe ich einen Drucker vor dem Wegwerfen gerettet, der jetzt wieder läuft, eine kleine Bandsäge wurde wieder instand gesetzt. Zuletzt ist mir eine in Einzelteilen zerlegte kleine Modellbau-Kreissäge angeboten worden, die jetzt darauf wartet, wieder ins Leben zurück geholt zu werden.

T.I.P Bandsäge nach der Restaurierung

Also rückblickend und unter Berücksichtigung der familiären Umstände mit eine Schwiegermutter, die in diesem Jahr nach zwei Stürzen in einer Pflegeeinrichtung untergebracht ist, muss ich sagen, wenn ich das jetzt so betrachte, habe ich doch einiges geschafft und erlebt im Jahr 2020.