Freitag, 27. März 2020

Zeit für Liegengebliebenes

Vor ein paar Wochen habe ich eine Vorrichtung für meine Makita RT0700 Kantenfräse gebaut. Die Vorlage liefert wieder mal ein Projekt eines YouTube'r. Wenn ich es wieder man finde, dann verlink ich das natürlich. Da ich keine Maßvorgaben hatte, musste ich etwas experimentieren. Im Nachherein hat sich rausgestellt, dass die linken Feststellschrauben nicht optimal sitzen, aber es funktioniert.
Update: Habe das Video gefunden. Vor dieser Seite kam die Anregung - Vorrichtung für eine Kantenfräse

Die Vorrichtung hat mehrere Funktionen - zur Zeit sind es diese

  • Schlitzfräsen für Verbindungen in Längsseiten oder vielleicht auch Stirnseiten von Holz
  • Kreisfräsen mit einem zusätzlichen Einsatz
  • Nutfräser in Verbindung mit einer Sägeschiene

Fräsvorrichtung für Makita RT0700 - Rückseite


Fräsvorrichtung für Makita RT0700 - Vorderseite

Hier sind die Grundelemente der Vorrichtung zu sehen. Die Makita-Fräsemotor wurde noch nicht eingesetzt. Für die Befestigung wurde das normale Fräsmodul 196612-6 der Fräse eingesetzt. Durch die Verschraubung an der rechten Seite kann die schmale Platte rechts millimetergenau ausgerichtet werden. 

Fräsvorrichtung für Makita RT0700 - Unterseite
Auf der Unterseite ist eine Anpassung entgegen der Vorlage vorgenommen worden. Das verschiebbare Modul auf der linken Seite ist etwas dicker als rechts. Ich habe für die rechte Seite noch ein Modul gefertigt, dass mich die Vorrichtung an einer kleinen vorhandenen Führungsschiene entlang gleiten lässt. Die Aufdoppelung dient zum Höhenausgleich und stört beim Fräsen von Nuten im Bretter nicht weiter.

Hier die versprochene Skizze meiner Ausgabe der Vorrichtung vor dem Bau. Einzelheiten habe ich noch angepasst. Vielleicht mache ich auch die Anschläger auf der Unterseite neu, da sie bei mir zu schmal geraten sind. Was mir aber erst beim erneuten Schauen des Videos aufgefallen ist. Es mir aber jetzt auch aufgefallen, das meiner Version vielleicht etwas kleiner geraten ist, als das Original, was aber der Funktion keinen Abbruch tut.
Skizze mit Maßangaben

In einem Update werde ich dies auch noch zeigen. Auch die einfache Kreissfräsvorrichtung wird dann noch gezeigt.

Diese Zeilen entstehen in der Zeit, wo ich aus genannten Gründen nicht in die Werkstatt komme, da Covid-19 uns "ausbremst".


Sonntag, 15. März 2020

Einschränkung des öffentlichen Lebens trifft auch meine Aktivitäten

Durch die im täglichen Leben eingetretenen Veränderungen - Schulen und Kindergärten zu (mal sehen was noch folgt) ist auch meine Aktivität in der Werkstatt aktiver Senioren wohl in der nächsten Zeit nicht möglich. Da unsere Werkstatt in einer Schule ansässig ist, werden wir wohl in der nächsten Zeit auch "Zwangs"-Ferien haben.

Es ist zwar noch nicht genau gesagt, was kommen wird, aber unsere geplanten Aktivitäten müssen wohl zu erst einmal nach hinten verschoben werden. Dabei hatten wir uns so viel vorgenommen:
Wir wollten die Werkstatt mal gründlich aufräumen,

Absaugverteiler für die drei Schleifgeräte - Teller-, Zylinder- und Bandschleifer

die Staubabsaugung optimieren,

Ein Blick in die Werkstatt - April 2017
und uns von dem ein oder anderen Holzfundstück aus den vergangenen Jahrzehnten trennen usw. da wir es nie gebraucht haben und vermutlich auch in den nächsten Jahren nicht mehr brauchen werden. Aber ich sehe schon kommen wie es immer ist, wenn man sich von was getrennt hat, gerade dann erinnert man sich, das man sowas mal hatte, aber jetzt ist es weg.

Da Aufräumen muss wohl jetzt waren. Mal sehen, wann wir wieder zu unserem wöchentlichen Treffen in den Schulkeller können, denn neben dem werkeln ist der soziale Kontakt, die Tasse Kaffee und der belgische Reisfladen oder der niederländisch Flan ein wichtiger Aspekt unseres Treffens.

Sonntag, 2. Februar 2020

Leimzwingen - jetzt die richtigen Anleitung gefunden

Meine ersten Paralellklemmen mit Gesamtlänge von ca. 70 cm
Wir haben zwar in der Werkstatt aktiver Senioren in Aachen eine Vielzahl Schraubzwingen und Klemmen, aber immer fehlte mir etwa um ein paar Bretter ohne großen Aufwand zu einer Platte zusammen zu zwingen.




Ich kannte von früher die Leimzwingen aus Holz mit Löchern und Metalllager bzw. Metallspanneinrichtung. Auch neuartige Klemmen von namhaften Herstellern sind mir bei meinen Recherchen über den Weg gelaufen. Aber all das war entweder teuer oder entsprach nicht meinen Vorstellungen, von einer leichten, gut bedienbaren und platzsparenden Zwinge. Da man für ein Brettlänge von 1,00 - 1,50 m auch gerne mal 5 oder 6 dieser Klemmen braucht, kam ein Kauf nicht in Frage, denn Geld ist in der "Truppe" (hier ist nicht Michael Truppe von Let'sBastel gemeint) knapp und Sponsoren nicht vorhanden.

Bei einer diesen Recherchen wurde ich aber auf zwei YouTube-Videos aufmerksam. Als erstes habe ich mir diese Video angeschaut und war schon mal angefixt, so was zu bauen.


Danach bin ich auf das folgende Video gestoßen. Es zeigt zwar im Prinzip das gleiche, aber war für mich noch verständlicher, da ich beim ersten Video nicht mitbekommen habe, wie die Klemmung auf der Stange realisiert wird.



Nach dem ich aber beide Videos noch ein zweites Mal gesehen hatte, war klar - diese Dinger bau ich mit meinen Möglichkeiten und Materialen nach.

Auch wenn die Videos weitgehend selbsterklärend sind, habe ich mir den Plan von der Seite http://bellevuewoodshop.com für 2,00 $ heruntergeladen. 
Der Download enthält eine 1:1 Zeichnung aller Teile, die aber noch etwas an den vorhandenen Drucker angepasst werden muss. Ich musste bei meinem Laserdrucker die pdf-Datei auf 103,5 % stellen um einen maßgenauen Ausdruck zu erhalten. Neben der eigentlichen ausdruckbaren Maßskizze sind auch noch Übersichtsskizzen vorhanden, auch wenn eine Klemme nur wenige Teile hat.

Die Holzteilen für die Klemme, das Widerlager und die hintere Auflage waren also Reste von anderen Projekten oder aus Spenden vorhanden, mussten lediglich auf Maß gebracht werden.

Nur die Alurohre, die 12 mm Gewindestange und ein paar Muttern musste ich noch Kaufen. Ich habe dann die Zeichnung etwas angepasst, da ich nur 20mm Alurohr mit einer Wandstärke von 2 mm einsetzen wollte. Dieses Rohr habe dann für knapp 4,00 Euro pro Meter bestellt. Anstelle der gekonterten und abgeschliffenen zwei Muttern wurde bei mir eine Hutmutter eingesetzt, da ich mir davon noch weniger Reibung auf der Widerlagerscheibe erhoffe.
Alle Teile vor dem Zusammenbau


Das Ende der Gewindestange mit Hutmutter

Alle Teile waren fertig zugeschnitten, bebohrt, verleimt und mit Oel behandelt. Tage später habe ich sie dann zusammengesetzt und die ersten Tests gemacht.

Jetzt warten diese Klemmen nun auf den ersten Einsatz

Die ersten Paralellklemmen sind fertig

Donnerstag, 2. Januar 2020

Vennwanderung vor dem Jahreswechsel

Am letzten Samstag waren wir noch einmal im Hohen Venn in der Nähe von Monschau-Mützenich. Der Bereich des Hohen Venn's nennt sich Backvenn.

Es hatte in der Nacht etwas gefroren und so waren viele Bereiche gegen 11.00 Uhr noch mit etwas Raureif bedeckt, was in dieser Landschaft noch einen besonderen Reiz ausmacht.

Gräser und Heidelbeer-Büche mit Rauhreif
Es war zwar schon Temperaturen von 5 bis 6 Grad, es war für das Hohe Venn ungewöhnlich windstill. Die kreisrunden mit Wasser gefüllten Bodenerhebungen, die Lithalsen lagen ruhig da.

Große Lithalse direkt in der Nähe des Parkplatzes Nahtsief an der Straße zwischen Mützenich und Eupen (B)

Auf unserem weiten Weg konnten wir noch weitere diese seltenen Naturerscheinungen sehen. Diese Listhalsen sind in Urzeiten entstanden. Sie bildeten sich in Gebieten mit Permafrost, wenn sich im Boden Kerne aus eisreichem, gefrorenem Torf oder Eislinsen bilden konnten. Es sind Wunder der Natur. 

Im Laufe der Wanderung änderte sich auch die Natur. Es wurde etwas wärmer und der Raureif verschwand. Die offene Landschaft zeigte sich von ihrer waren Schönheit.



Die drei wichtigsten "Gräser" im Hohen Venn
vorne Wollgras, in der Mitte Pfeifengras und hinten am Rand der Lishals dann Farne
Es war wieder mal eine schöne Wanderung in einem Teil des Hohen Venn's, den wir bisher noch nicht besucht hatten. Die Wanderung war von Gisela Lenze über das Ökologische Zentrum Aachen angeboten. Bei diesen Wanderungen macht man zwar nicht viele Kilometer, aber man bekommt an vielen Stellen umfassende Informationen über unsere nähere Umgebung, denn man ist ja nur ca. 30 km von Aachen entfernt in einer ganz anderen Welt. 



Dienstag, 19. November 2019

Erste Sägeblätter sind geschärft

Als ich vor zwei Wochen die ersten Teile meines neuen Projekts - Sägeblatt-Schäfteinrichtung nach Paoson Woodworking - zusammenstellte, habe ich nicht gedacht, dass die Ergebnisse so überzeugend sind. Ich kann jetzt die üblichen bei uns vorhandenen Sägeblätter mit 200 und 210 mm Durchmesser ohne Probleme schärfen.


Hier mit einem 200 mm Sägeblatt von einer Kity 419

Detailansicht mit anliegenden Sägeblatt an der Schleifscheibe und dem Abstandhalter

Nach den ersten Schärf-Aktionen war eigentlich der Wunsch weiter zu machen. Ich erinnert mich an ein stumpfes Sägeblatt bei der Flachdübel(Lamello)-Fräse, das im Koffer lag. Dieses Sägeblatt ist aber nur 100 mm im Durchmesser, also viel zu klein für den hergestellten Teller. Als ich das Sägeblatt mal angelegt hatte, kam die Idee, zusätzlich im vorderen Teil ein weiteres Loch für die Schraube zu bohren.

Schärfen eines kleinen Sägeblattes

Als Center dient hier nicht die Karosseriescheibe, wie bei den Sägeblätter mit 30 mm Loch, sondern ein 22 mm großes Kugellager, das ich von einem anderen Projekt noch hatte.
Hier können jetzt die 100 mm Sägeblätter aufgenommen werden

Ein anderer Mehrwert sind die langen Schienen. Abschneiden kann man immer noch, aber jetzt habe ich den Schlitten mal ganz ausgefahren und fand heraus, dass ich Sägeblätter bis ca. 700 mm Durchmesser schleifen könnte. Dies sollte sogar für große Sägeblätter von Brennholzsägen reichen. Das werde ich denn demnächst mal testen. Es könnte sogar noch etwas mehr drin sein, wenn ich die Platte mir dem Loch für die kleinen Sägeblätter umdrehe. Vielleicht muss man aber auch ein größere runde Platte für diese Zweck herrichten.
Auch für große Sägeblätter geeignet?
Ich denke nur, dass ich dann die Schiene hinten noch unterstützen muss damit die Schienen nicht durchhängen. Dies wird aber der erst Test in den nächsten Wochen zeigen.

Freue mich schon auf die nächsten Sägeblätter, irgendwie macht es eine Spaß die Funken fliegen zu sehen.

Noch ein Hinweis. Ich hatte ja im der Anleitung gesehen, dass die Sägeblätter vorher gereinigt wurden. Leider hatte ich übersehen womit. Ich war fest davon überzeugt, dass es mit Bremsenreiniger geschah. Leider waren meine Versuche mit zweierlei - günstig (Discounter) und teuer von (WD40) - nicht sehr erfolgreich. Dann habe ich mir das Video noch mal von vorne angeschaut und meinen Fehler entdeckt - es wurde einfaches Backofenspray genutzt. Da klappt super und die Sägeblätter sehen aus, wie aus dem Laden.

Samstag, 9. November 2019

Sägeblätter werden stumpf und wie werden sie wieder "scharf"

Das kennt jeder Hobbyhandwerker und natürlich auch der Profi, nach längerem Gebrauch bringt ein Sägeblatt der Kreissäge nicht mehr das Sägeergebnis, was man von einem Sägeblatt erwartet. Es entsteht ein unsauberer Schnitt und eventuell Brandspuren im Holz.

Da ist der Punkt, an dem das Sägeblatt zur Vermeidung von Einklemmen und weitere Beschädigungen an Holz und schlimmstenfalls auch am Nutzer, zum Schärfen gebracht werden muss.

Dabei werden die einzelnen Zähne durch einen Schleifvorgang wieder auf die neue Aufgabe vorbereitet. Für diese Dienstleistung gibt es natürlich Profis - den Schäfdienst. Dieser erledigen die Aufgabe für ein Entgelt je nach Sägeblatt von 15 - 25 Euro. Hat man mehrere Maschinen und sägt man viele unterschiedliche Materialen, können hier schon mal pro Jahr 100,00 oder 200,00 Euro anfallen.

Jetzt war es mal wieder so weit. Meine Handkreissäge stöhnte nach dem letzten Einsatz, bei dem schmutziges, feuchtes Holz geschnitten wurde, in der Werkstatt aktiver Senioren, wo ich tätig bin, warteten auch zwei oder drei Sägeblätter auf eine "Frischzellen-Kur" und nicht zu letzte bei meinem Nebenjob lagen seit geraumer Zeit Sägeblätter mit dem Hinweis "stumpf" rum.

Durch einen Zufall bei meinen Touren durch YouTube - Videos fand ich bei Paoson WoodWorking eine Anleitung für den Bau eines Kreissägen- und Fräserschleifgeräts in Verbindung mit einem kleinen Winkelschleifer. Auf den Winkelschleifer wird dann ein Diamant-Schleifscheibe gespannt und nach ein paar Einstellungsarbeiten sollte es los gehen. Ergebnis: Sägeblatt schneidet selbst Hartholz, z.B. Buche oder Eiche, wie Butter. Ich war angefixt, so ein Ding wollte ich bauen. Sicherlich gibt es für den Hobbyhandwerker bei einschlägigen Versendern auch Geräte für diesen Zweck, die vielleicht auch noch bessere Ergebnisse und mehr Einstellmöglichkeiten haben, aber auch im zweiten Ansatz reizte mich der Bau eines Kreissägeblattschleifgerätes.

Quelle: Paoson WoodWorking - Kreissägen-Schleifgerät - Bauanleitung
Die Bauanleitung wird auf der Seite von Paoson WoodWorking zum Kauf angeboten. Die Anleitung ist ihren Preis von ca. 6,00 Euro wert. Neben den Skizzen gibt einem Menge Bilder und sehr ausführliche Listen zu den verbauten Teilen. Diese sind alle im normalen Baumarkt zu besorgen. Lediglich die verwendete Schleifscheibe habe ich im Fachhandel besorgt. Hier waren wieder die Mitarbeiter von SägeblattKönig die Adresse des Vertrauens.

Die benötigten Teile (18 mm Mutliplex und ein paar Stückchen Buchenholz) für den Aufbau waren vorhanden. Nach etwas suchen fand ich auch ein Stück Siebdruckplatte für die Grundplatte. Per Zufall kam ich an einem Stück eines Schubladenschrankes vorbei, von dem ich die Schubladenschienen abgebaute habe - ist schon hilfreich wenn man meist einen kleinen Akkuschrauber im Rucksack hat.

Jetzt sind alle Teile zugeschnitten, die Halterung für meinen alten Bosch Winkelschleifer sind angepasst und in der nächsten Woche geht es dann an den endgültigen Zusammenbau und dann die ersten Tests. Ich werden dann weiter berichten und Bilder von meiner Interpretation dieses Werkstatthelfers hier einstellen.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Endlich wieder Licht am Esstisch

Nach dem wir im letzten Jahr einen neuen Esstisch und eine Bank bekommen haben, kam nach der Renovierung im Früh-Sommer meine Frau mit der Aussage um die Ecke:
Wir brauchen eine neue Esszimmerleuchte, die bisherige hat mir eigentlich nie so richtig gefallen. (Zur Info - Die Leuchten hingen seit unserem Umzug 2008 so an der Stelle).

Wir hatten auch schon bereits Leuchten gesehen, die unseren Wünschen nahe kamen. Bei Stilwerk in Berlin oder in anderen Hochpreis-Läden konnte man schöne Balkenleuchten bewundern. So was sollte es sein. Kaufen kann man ja immer, aber warum nicht diese auch selber in so einem Stil selber machen? Der Plan war gebohren, die Umsetzung sollte aber noch was dauern.

Ich habe ja bereits vor zwei Jahren eine Balkenleuchte mit LED-Leuchtband für unsere Frühstückstheke gebaut. Diese hat aber einen Trafo an der Decke. Die Befestigung stammte ja auch von der vorherigen Leuchte an dieser Stellen.
Jetzt wollte ich aber die vorhandenen Laufschienen meiner bisherigen Esstischbeleuchtung weiter nutzen. Die Laufschienen liefern 230 Volt aus dem Stromnetz. Die LED-Leuchtbänder brauchen aber 12 Volt (es gibt auch 5 Volt Varianten). Also musste der Trafo irgendwie versteckt werden.

Nach mehrmonatiger Recherche und zusammensuchen der Einzelteile ist nun die nun Leuchte fertig.
Balkenleuchte über dem Esszimmertisch
Die Leuchte besteht aus zwei Alu C-Profilen 60 x 20 x 2 mm von 150 cm Länge. Als Mittelteil dient eine Rechteckleiste aus dem sehr leichten Paulownia-Holz in den Maßen ca. 58 x 38 mm. So bleibt Freiraum für die LED-Lichtbänder, von denen ich zwei verbauen wollte. Der Paulownia-Stollen wurde noch auf 56 mm Breite gebracht, damit sich dann ein Kantenmaß der Leuchte von 60 x 60 mm ergibt. Oben in das Holz wurde ein rechteckiger Einschnitt in Höhe des Trafos gemacht, der die benötigten 12 Volt liefert.

Als Befestigung wurden die alten Lampenschirme der früheren Beleuchtung weiter verwendet. Die  Aluschiene wurden mit einem Klötzchen aus amerikanischer Eiche und einer Korkscheibe (Danke Dirk) abgeschlossen.
Kopf der Balkenleuchte

Durch die Maße der Alu C-Profile von 60 x 20 x 2 mm entstand unten ein 20 mm breiten Streifen für den Lichtdurchlass. Ich hatte die Befürchtung, dass der Abstahlwinkel dann den Tisch nicht ausleuchten voll ausleuchtet, da die LED ja nach geradeaus leuchten. Dies wurde durch eine 15° Einkerbung von jeder Seite der Unterseite der Holzstollens erweitert.

Der Trafoauschnitt ist nur so breit und tief wie notwendig und etwas außerhalb der Mitte in der Nähe der Halterung und er Zuleitung angebracht.

Balkenleuchte - Trafoausschnitt

In den entstandenen Abstand zwischen den beiden C-Profile wurde ein Alu-Flachblech in den Maßen 20 x 2 mm eingelegt und an den Halterungen angepasst.

Balkenleuchte - Oberseite

Balkenleuchte - Komplett von der Seite
Wir freue uns über dieses neue, gelungene Projekt. Mal sehen, was dann in den nächsten Wochen so zu bauen ist.

Update:
Nach den ersten Stunden in Dauerbetrieb schaltet sich der Leuchtbalken nach ca. 4 Stunden ab. Der Trafo war unangenehm war und hatte sich wohl abgeschaltet. Da es ja noch oben offen war habe ich mit kleine Kühlkörper aus dem PC-Bereich besorgt und mit Wärmeleitpaste auf den Trafo "geklebt". Nun steht auch einem längeren Verweilen am Esstisch nichts mehr im Weg. Der Trafo schaltet nicht mehr ab und die Kühlkörper leiten die Wärme an die Umgebung ab.

Update: Kühlkörper auf dem Trafo