Als ich vor einiger Zeit die für kleines Geld erworbene alte T.I.P.-Bandsäge Instand gesetzt hatte, viel auf, dass die noch vorhandene alte Einlegeplatte am Sägeband nicht mehr ganz in Ordnung war. Die Öffnung war viel zu groß und sie schlackert auch in der Vertiefung hin und her.
Da ich vermutet hatte, dass im Umfeld bestimmt jemand einen 3D-Drucker hat, habe ich am Freitagabend bei nebenan.de - einem örtlich beschränken Netzwerk - einen Eintrag mit meinem Anliegen gepostet. Innerhalb der nächsten Stunde meldeten sich zwei 3D-Drucker Besitzer und boten ihre Hilfe an. Die Maße hatte ich ja vorhanden und eine kleine Skizze war schnell gefertigt.
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Skizze der Einlegeplatte |
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Oberseite der 51 x 41 mm großen Einlegeplatte |
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Unterseite mit Steg zum sicheren Halt in der Vertiefung der Bandsäge |
Durch das Gesehen angefixt, habe ich mir dann auch die freie CAD-Software FreeCAD auf meinen Linux-Mint - PC geladen und über vorhandene Lernvideos auf YouTube an die Materie herangetastet.
Ich war es ja bisher, wie ich es vor fünf Jahrzehnten mal gelernt hatte, gewohnt die drei Ansichten auf Papier zu bringen, auch wenn ich das jetzt mit OpenDraw mit dem PC mache, aber die Bearbeitung so einer CAD-Software ist für mich Neuland und es wird noch viele Fehlversuche brauchen, bis ich ich selber mal eine brauchbare Zeichnung erstellen kann, um sie dann irgendwann auch mal in einen 3D-Druck umzusetzen. Aber Übung macht den Meister. Aber in dieser Zeit ist ja Zeit zu üben, solange die anderen Freizeitaktivitäten eingeschränkt bzw. gar nicht machbar sind.
Aber mal sehen, wenn ich noch ein wenig, vielleicht auch mit persönlicher Anleitung, geübt habe, ob nicht demnächst so kleiner 3D-Drucker auf meinem Schreibtisch steht.